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Déjà-vu mit verdrehtem Heimrecht - EHC Freiburg zu Gast und auswärtiges Derby gegen die Löwen Frankfurt

Bevor am kommenden Sonntag auswärts der „Derbymodus“ aktiviert werden muss und der EC bei den Löwen Frankfurt antritt, steht am Freitagabend erst noch das Heimspiel gegen den EHC Freiburg an.


+++ Das Wochenend-Programm +++

Freitag, den 08.12.2017, EC Bad Nauheim vs. EHC Freiburg, 19:30 Uhr, Tickets, Sprade TV
Sonntag, den 10.12.2017, Löwen Frankfurt vs. EC Bad Nauheim, 18:30 Uhr, Sprade TV


+++ Team-Infos +++

Es ist wie verhext und keine Entspannung in Sicht: Trainer Petri Kujala kann leider auch für das kommende Wochenende immer noch nicht auf seinen kompletten EC-Kader zurückgreifen.

Neben dem langzeitverletzten Jan Guryca stehen ihm auch die Verteidiger Esa Lehikoinen, Daniel Stiefenhofer und Marc Kohl (Innenbandverletzung) nicht zur Verfügung.

An der Stürmerfront muss das Team nach wie vor auf die Unterstützung von Andreas Pauli verzichten, er befindet sich zwar auf einem guten Weg, das Team schnellstmöglich wieder unterstützen zu können, wann das aber genau sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

Dominik Meisinger kann hingegen höchstwahrscheinlich wieder in den Kader der Roten Teufel zurückkehren. Nicklas Mannes ist vom Auswahlverfahren für die U20-Nationalmannschaft inzwischen zurückgekehrt und wird das Team erfreulicherweise als zusätzlicher Verteidiger unterstützen.


+++ Gegner-Check +++

Déjà-vu zum 11. Spieltag - dieses Mal allerdings auf heimischem Eis. Mit Rückenwind aus dem vergangenen Sechs-Punkte-Wochenende und durch die täglichen Trainingseinheiten sind die Teufel bestmöglich vorbereitet, um den Wölfen dieses Mal möglicherweise das „Fell über die Ohren“ zu ziehen. Mussten sich die Roten Teufel im Hinspiel in der Franz-Siegel-Halle mit nur einem Punkt (nach Verlängerung) begnügen, ist jetzt Revanche angesagt, um möglichst die komplette Ausbeute einzuspielen und die Wölfe ohne Punkte im Gepäck zurück in den Breisgau reisen zu lassen.

Für die Mannen aus Baden-Württemberg verläuft die Saison noch nicht so, wie man sich das in Freiburg vorgestellt hat: wie beim EC Bad Nauheim müssen auch hier viele Ausfälle kompensiert werden. Aktuell kämpfen sie sich mehr und mehr aus den unteren Regionen der Tabelle empor – vergangenen Sonntag besiegten sie beispielsweise auswärts die Löwen Frankfurt mit 4:2.

Das Team um Kapitän Philipp Rießle hat derzeit mit 26 Punkten den zehnten Tabellenplatz inne und liegt sechs Punkte hinter den Kurstädtern – wobei diese allerdings ein Ligaspiel weniger absolviert haben. Trainer Leos Sulak kann auf einen Kader zurückgreifen, der trotz aller Widrigkeiten niemals aufgibt, immer extrem laufbereit ist und bis zur letzten Minute kämpferisch agiert, so dass dieses Team nicht zu unterschätzen ist. Mit dem Tschechen Miroslav Hanuljak haben die Wölfe zudem einen Top-Goalie in ihrem Gehäuse, der seinen Mitspielern stets wichtigen Rückhalt bietet. „Augen auf“ heißt es auch unbedingt in Bezug auf das torgefährliche Linsenmaier-Kunz-Billich-Sturmgespann sowie bei weiteren Stürmern wie Jakub Babka, Raubein Radek Duda und Marc Mancari.

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Über die Qualität des Meisters muss man nicht viele Worte verlieren, sie ist offensichtlich. Paul Gardner, dem kanadischen Coach der Frankfurter mit einem Faible für außergewöhnliche Krawatten, sind die Schlüsselspieler sowohl in der Abwehr (Mike Card, Maximilian Gläßl, Pawel Droina) als auch im Sturm (C.J. Stretch, Nils Liesegang, Brett und Clark (verletzt) Breitkreuz) erhalten geblieben – ergänzt durch DEL-Neuzugänge wie Tim Schüle, Dominik Tiffels, Vladislav Filin oder den kanadischen Stürmer Wade MacLeod (ECHL).

Mit echten Luxusproblemen schlägt sich das Löwen-Rudel auch auf der Torhüterposition herum. Trotz der Verletzung und des längeren Ausfalls von Brett Jaeger stehen mit Hannibal Weitzmann und Florian Proske zwei weitere starke Goalies zwischen den Pfosten. Die Binsenweisheit, die Saison nach einer Meisterschaft sei eine der schwersten, trifft für die Löwen nur gelegentlich zu, denn in der Tabelle ist der zweite Platz dauerabonniert – den erneuten Sprung auf die Poleposition verpasste man am letzten Wochenende allerdings durch eine Niederlage gegen Freiburg.

„Überheblich, verspielt, unkonzentriert und nach dem Rückstand auch nervös“, urteilte die Frankfurter Presse und der Trainer haderte mit der Einstellung seiner Spieler. Im erneuten hessischen Derby, jetzt am Bornheimer Hang, wird es dem Löwen-Team wahrscheinlich nicht an Einstellung fehlen, denn zu Hause will man sich gegen die Kurstädter bestimmt keine Blöße geben. Die Rollenverteilung ist also grundsätzlich klar – ebenso aber auch: das erste Aufeinandertreffen mit dem noch amtierenden Meister entschied der EC Bad Nauheim „teuflischerweise“ in der Overtime durch ein schnelles Tor von Cody Sylvester für sich!


+++ Heimspiel-Infos +++

Achtung Kinder, aufgepasst! Vor-Weihnachtsstimmung im CKS!

Freitag, zum Spiel gegen Freiburg, gibt es extra für euch ein zusätzliches Special-Team. Der EC bietet Hellvis im Zusammenspiel mit dem Nikolaus 2017 auf! Kommt vorbei und lasst euch mit einer Kleinigkeit überraschen!


EC-Coach Petri Kujala erteilt Nico Kolb Anweisungen für seinen nächsten Einsatz
(Foto: www.zahlen-puck.de)

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